Eine beeindruckend schöne Auftaktwanderung, traditionell am 1. Mai, erwartete 35 Mitglieder des Skiclubs Hohenlimburg durch weitgehend unbekanntes Terrain. Wanderwart Martin Moers führte die Gruppe auf dem Muttentalrundweg bei Witten-Bommern zur Wiege des Steinkohlenbergbaus, wo Klein- und Kleinstzechen und sonstige hochinteressante Zeugnisse dieser mehrere hundert Jahre zurückliegenden industriellen Vergangenheit wie Perlen an der Schnur aufgereiht sind. Bei den Hohenlimburgern ergaben sich da ganz neue Erkenntnisse über die Ursprünge des Steinkohlenbergbaus im Revier.

Nach einem vorzüglichen Mittagessen in einem gediegenen Landgasthaus nahmen die Wanderer den zweiten Teil des Bergbauwanderweges gespannt in Angriff. Diesen teilweise atemberaubend schönen Rundweg unterbrach die Gruppe nicht ungern auf der sonnigen Anlage der Zeche Herberholz mit fröhlichem Drehorgelspieler und Hunt, also Kohletransportlore, als Fotomotiv. Über das eindrucksvolle Schloss Steinhausen erreichten die Skifreunde am Ende einer hervorragend organisierten und geführten Maiwanderung bei bestem Wanderwetter wieder den Ausgangspunkt.