Grünkohlwanderung

Die 65 Teilnehmer an der traditionellen und sehr beliebten Grünkohlwanderung des Skiclubs Hohenlimburg sorgten zunächst einmal für eine deutliche Belebung im sonntäglich ruhigen Hohenlimburg, als sich der Tross am Rathausparkplatz gegen 10 Uhr des 2. Advents auf den Weg Richtung Steltenberg machte. Unter der Führung von Paul Börstinghaus, der bei dieser Wanderung den Wanderwart Achim Knipps ausgezeichnet vertrat, wurde nach einem ersten Anstieg am Möllerdenkmal eine An- und Aussichtspause eingelegt und dabei einige Erläuterungen zum Leben und Wirken des Namensgebers, Pastor Johann Friedrich Möller, vorgetragen, der von 1774 bis 1807 zuerst Stiftsprediger, später bis zu seinem Tod Pfarrer in Elsey war.

Angeregt durch den kulturellen Exkurs setzte die Gruppe ihre Wanderung bei allerherrlichstem Winterwetter fort, zunächst zwischen Steltenberg und Oeger Steinbruch, mit einem zusätzlichen Schlenker zum Ahm. Wehmütige Erinnerungen beschlichen einige Teilnehmer bei den Gedanken an legendäre Ausflüge zum Ahmer Bauer, wo jetzt nur noch Wald und Flur zu sehen sind.

Nach etwa anderthalb Stunden erreichten die Wanderer den Gasthof Schulte im Ostfeld, wo ein hervorragendes Grünkohlgericht auf die inzwischen Hungrigen wartete. Nachdem die Tische nach einem opulenten Mahl abgeräumt waren, warteten vor allem die 14 Kinder und Jugendlichen auf den weiteren Höhepunkt des Nachmittags, auf den Besuch des Nikolaus, der auch schon durch das Fenster hereinschaute. Mit kräftigem Gesang war es ein Leichtes, den Heiligen Mann zum Eintreten zu bewegen. Mit wohlwollenden Worten sprach er mit den Kindern, die im Skiclub alle wohlgeraten sind, also die Rute nicht fürchten müssen, na ja, bis auf eine Ausnahme. Dann schenkte er jedem Kind eine bunte Tüte, wünschte allen ein frohes Fest und alles Gute für 2017 und verabschiedete sich unter dem Gesang der Skifreunde bis zum nächsten Jahr.

Die Gruppe brach nun auf, um den Heimweg anzutreten, der auf einem kürzeren Weg wieder um den Steltenberg zum Ausgangspunkt zurück führte. Es war einmal wieder eine wunderbare Grünkohlwanderung, wo einfach alles gestimmt hatte.